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Begehrte Kurzdomains – Nur ein Anbieter räumt richtig ab

Nachdem die kurzfristige Ankündigung der DeNIC über die Freigabe der zweistelligen .de Domains bereits im Vorfeld für Wirbel unter den Registraren gesorgt hatte, scheint dieser auch nach dem ersten Ansturm am vergangenen Freitag nicht abzuflachen.

Ersten Meldungen zu Folge scheint ein Anbieter besonders schnell und kräftig abgeräumt zu haben. Immerhin 28%, also 193, der als besonders interessant eingestuften Domains gingen den Berichten zu Folge an den Tec-Media-Service, der damit schon nach einer halben Stunde mit großem Abstand auf Platz eins der Vergabestatistik landet. Immerhin noch 48 der begehrten Web-Adressen konnte der zweit platzierte realtime.at ergattern gefolgt von Key-Systems auf Platz drei mit 19 Domains. Andere Anbieter vermeldeten inzwischen, dass sie lediglich einzelne oder gar keine der begehrten Kurzdomains registrieren konnten. Hierbei klangen bereits kurz nach Beginn der Vergabe erste Zweifel an der Gerechtigkeit des Poolsystems an, welchen auch die Verantwortlichen der DeNIC wenige entgegen zu setzen hatten.

Dort äußerte man sich bezüglich der Domainvergabe den Berichten zu Folge eher zurückhaltend, betonte jedoch gleichzeitig, dass es sich dabei nicht um ein Fehlverhalten der DeNIC gehandelt habe. Vielmehr sein von verschiedenen DeNIC-Mitgliedern ein Pool gebildet worden, in welchem diese ihre Registrierungskontingente einbrachten. Dies machte die Registrierung von mehr als vier Domains pro Minute für Tec-Media-Service und damit die hohe Erfolgsquote erst möglich, während andere Registrare ins Hintertreffen gerieten. Illegal sei dieses Vorgehen jedoch nicht gewesen.

Ob trotzdem noch weitere Untersuchungen folgen werden, die den Vorfall genauer beleuchten scheint derzeit noch unklar.

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