Das Geheimnis um AJAX
Ich gehöre zur Generation Web 2.0, die mit Hilfe des Internet groß geworden ist und sich ein Leben ohne Internet gar nicht mehr vorstellen kann.
Die Web 2.0 Generation nutzt stets Google, wenn man über irgendetwas schnell etwas herausfinden möchte, und ist zu Hause in den Internetcommunities Facebook, Studivz, YouTube usw. In diesen Communities kann ich Fotos, Videos oder Musik online veröffentlichen sowie den Kontakt zu anderen Nutzern aufnehmen, die ähnliche Interessen haben. Das Web 2.0 ist ein Mitmach-Internet, das man einfach nicht ignorieren kann.
Ich möchte nun über eine besondere Erleichterung im Web vorstellen – AJAX. Ich habe mich beispielsweise, bevor ich AJAX kannte, immer gewundert, wie Google Maps stets unmittelbar auf meine Mauszeigerbewegung hin neues Kartenmaterial zur Verfügung stellt, obwohl die Seite nicht neu geladen wird. Die Antwort ist AJAX.
AJAX ist die Kurzform für „Asynchronous JavaScript and XML“. Es handelt sich hierbei um eine Weiterentwicklung des klassischen Javascript und XML. AJAX ist gleichzusetzen mit Mashups, die technisch auf der asynchronen Datenübertragung via AJAX funktionieren.
Mashup bedeutet, dass man bereits bestehende Webangebote sowie deren Inhalte nimmt und daraus einen neuen Auftritt kreiert. Bei diesen neu zusammengestellten Inhalten kann es sich um alle denkbaren Darstellungs- und Inhaltsformen handeln, z.B. Texte, Grafiken, Audio-Dateien oder Videos.
Bei AJAX kommunizieren Browser und Server im Hintergrund ununterbrochen miteinander. Daraus ergibt sich, dass sie den Datenaustausch zwischen meinem Rechner und dem Server keinesfalls auf der Stelle erkennen können. Es werden hierbei nur Daten nachgeladen und die Antwort des Servers wird mit Javascript/HTML-Mitteln in die Website eingefügt. Damit dieser Vorgang überhaupt funktionieren kann, benötigt man einen Javascript-fähigen Browser, aber ein spezielles Plugin, z.B. wie bei Adobe Flash, muss nicht erst installiert werden.
AJAX übernimmt einige Aufgaben, die bisher vom Server erledigt wurden. Diese werden nun im Browser auf dem eigenen Rechner gemacht. Als Anwender von AJAX verschwimmen die Grenzen zur Desktop-Anwendung, denn die AJAX-Anwendung reagiert in „Echtzeit“, d.h. die übliche Wartezeit entfällt, da im Hintergrund ständig Daten ausgetauscht und nachgeladen werden.
Nur ein Nachteil hat AJAX, denn der Zurück-Button im Browser funktioniert nicht wie erwartet. Es wird ja nicht jedes Mal eine neue Website geladen, daher gibt es innerhalb der AJAX-basierten Kommunikation keine Möglichkeit, eine Seite zurückzugehen.
Alles in allem bin ich sehr mit der Entwicklung von AJAX zufrieden.
