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Erfolgreich im Homeoffice – alles eine Frage der Disziplin

Für viele Menschen ist arbeiten im Homeoffice ein Traum, welchen sie sich gerne verwirklichen möchten. Die Zahl derer, die das im Laufe der Jahre auch tun, steigt, dem zu Folge auch immer weiter an.

Doch nur die wenigsten Existenzgründungen, die auf dem Konzept „Arbeiten von zuhause“ aufbauen haben auch tatsächlich langfristig Erfolg. Der Grund hierfür liegt jedoch bei weitem nicht immer in schlechten Konzepten oder mangelnden Marktchancen der Gründungsideen. Vor allem das Gefühl der Isolation, unerwarteter Stress und Einsamkeit führen oft schnell zu Unzufriedenheit im neuen Job, was wiederum Vernachlässigung der Pflichten und mangelnde Konzentration zur Folge hat.
Diese negativen Nebenerscheinungen des Homeoffice lassen sich jedoch oft sehr einfach vermeiden.

Tipp 1: Schaffen Sie Struktur!
Wer jeden Tag zur gleichen Zeit aufsteht, sich genügend Zeit für Morgentoilette und Frühstück nimmt, und seinen Arbeitstag erst dann am Schreibtisch beginnt, wird nur selten das Gefühl erleben, nur noch Bett und Schreibtisch zu sehen.
Und auch die täglichen Aufgaben gehen wesentlich leichter von der Hand, wenn man sich eine Art Ablaufplan zurechtlegt, welchen man regelmäßig abarbeitet. So minimiert sich auch die Gefahr, wichtiges zu übersehen, oder liegen zu lassen. Zudem bekommt man so ein Gefühl dafür, dass es auch im Homeoffice einen Feierabend gibt, welcher mit dem schönen Gefühl, alle Aufgaben des Tages erledigt zu haben, eingeläutet wird.

Tipp 2: Regelmäßige Pausen
Wer den ganzen Tag am Schreibtisch verbringt, wird schnell merken, dass die Konzentration nachlässt. Zusätzlich stellt sich bei vielen noch ein Gefühl der Einsamkeit und Isolation von der Außenwelt ein.
Man sollte deshalb auch genügend Pausen in den Arbeitstag einplanen, die möglichst für Kontakt zur Welt genutzt werden sollten, und nicht dem Hausputz dienen dürfen. Nur so lässt sich das Gefühl vermeiden, nicht mehr mit zu bekommen, was in der Welt passiert. Am besten ist es deshalb, Kaffees oder Biergärten zu besuchen, und auch Unterhaltungen mit anderen zu forcieren. Vielleicht lernt man auf diesem Wege auch andere kennen, die eine ähnliche Arbeitsweise pflegen, und sich doppelt freuen, Gleichgesinnte zu treffen.

Tipp 3: Ordnung ist das halbe Leben
Auch im Homeoffice sollte man sich eine Struktur für Ablage und wichtige Unterlagen schaffen, um notwendiges schnell zur Hand zu haben. Unnötiger Stress lässt sich so am effektivsten vermeiden, wodurch mehr Raum für Freizeit, Familie und Freunde bleibt.

Tipp 4: Privatleben abgrenzen
Auch Privatleben ist wichtig und findet nicht im Büro statt. Wochenenden und der Feierabend sollten deshalb auf jeden Fall der Familie und Freunden gehören, ohne zwischendurch immer wieder zum PC zu schielen, oder diesen gar zum Dauergast im Wohnzimmer zu machen. Nur so lässt sich auch abstand zu Job schaffen, und es kommt nicht zu dem Gefühl der Überlastung, welches viele Homeworker immer wieder belastet.

Nicht immer wird es im Homeoffice, gerade bei Selbständigen klappen, diese Form des Arbeitens auch umzusetzen, hat man es jedoch geschafft, kann man getrost davon ausgehen, dass man auch lange Zeit Spaß an dieser Form zu arbeiten haben wird, und die damit verbundenen Vorteile genießen kann. Der Erfolg kommt in vielen Fällen dann nahezu von ganz allein.


  • One response to "Erfolgreich im Homeoffice – alles eine Frage der Disziplin"

  • Christian
    20:12 on November 9th, 2009

    Hey, ein wirklich sehr schöner Artikel. Manche der auftretenden Probleme kenne ich nur zu gut. Besonders wichtig ist der Abstand am Abend und auch teilweise am Wochenende zum PC/zur Arbeit. Wenn man Wochenlang 7 Tage die Woche von Morgens bis Abends nur arbeitet, vergeht einfach irgendwann der Spaß bei der Sache und meist folgt darauf eine längere “keine Lust Phase”….

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