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Neuer Hauptaktionär bei Xing

Xing, ein Web2.0 Unternehmen hat einen neuen Hauptaktionär. Dieser ist der Münchener Verlag „Hubert Burda Media“. Dieser hat für rund 48,3 Millionen Euro einen 25,1-prozentigen Anteil an Xing erworben und ist damit der neue Hauptaktionär dieses Online-Business-Netzwerkes. Vom Xing-Gründer, Lars Heinrichs, stammt dieses Anteilspaket. Heinrichs selbst ist nur noch mit 2,6 Prozent beteiligt. Burda selbst äußerte sich zu dieser Beteiligung sehr positiv und sieht es als einen wichtigen Schritt in Zusammenhang mit dem Ausbau von den digitalen Aktivitäten des eigenen Unternehmens. Xing ist derzeit dabei, den Bereich stark auszubauen, unter anderem mit Werkzeugen für Headhunter. Zwischen Januar und September ist der Umsatz der Xing AG um 32 Prozent auf 33,2 Millionen Euro gesteigen. Die rund 660.000 Premium-Mitgliedschaften sind ein Grund für den Anstieg, denn diese erwirtschaften knapp ein Drittel des gesamten Umsatzes.
Für Burda ist es zusätzlich ein kleiner Schritt in das Geschäft mit den Online-Stellenbörsen.

Aber Xing muss sich auch gegen andere behaupten, vor allem gegen Linkedln, dem amerikanischen Weltmarktführer. Schließlich ist es nicht einfach, gegen einen riesigen amerikanischen Konkurrenten durchzusetzen, wenn man selbst nur ein deutsches Soziales Netzwerk ist. Gesehen worden ist dis auch schon am Beispiel StudiVZ gegen Facebook. Daher hat das Web2.0 Unternehmen auch neue Anwendungen geplant. Auf der Liste steht die Integration von Twitter ganz oben. Das hat Vorstandsvorsitzender von der Xing AG, Stefan Groß-Selbeck, gesagt. Die Funktion soll schnellstmöglich freigeschaltet werden, aber es noch abzuwarten, ob es reicht, um den „Facebook-Effekt“ zu erzielen. Das Problem sieht nämlich derzeit so aus, dass Xing starke Einbrüche bei Zugängen für neue Mitglieder verzeichnen muss, obwohl Linkedln hier den Fokus gesetzt hat.

Xing ist eine Plattform, die auf dem Web2.0 basiert. Auf dieser können natürliche Personen ihre geschäftlichen Kontakte verwalten. Die Kernfunktion liegt im Sichtbarmachen eines Kontaktnetzes, beispielsweise kann ein Benutzer abfragen, über welche andere Mitglieder er eventuell einen anderen kennt. Weiterhin sind mit dem System zahlreiche Community-Funktionen geboten. Die Nutzung ist im Grunde ganz einfach. Es müssen die beruflichen und privaten Daten im Profil eingegeben werden. Für eine Mitgliedschaft ist eine Registrierung notwendig. Es kann zwischen einer Basis- und einer Premium Mitgliedschaft gewählt werden. Die Basis-Mitgliedschaft ist kostenlos aber nur mit einigen eingeschränkten Funktionen nutzbar. Die Premium-Mitgliedschaft kostet im Monat knapp 5 Euro, aber mit dieser sind einige mehr Funktionen möglich, daher ist dieser Betrag auch lohnenswert.


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