TFT Monitor-Guide
TFT Monitore sind neuartige Monitorarten, die eine geringere Tiefe haben als die bekannten Röhrenmonitore. Die Fernsehtechnik und die Monitortechnik sind zwar unterschiedlicher Herkunft, allerdings sind sie fast immer auf derselben evolutionären Stufe. Die größten evolutionären Schritte bei der Konstruktion von TFT Monitoren verdankt man zwar der Handyindustrie, allerdings wurde schon mit Flüssigkristallen erstmals im Jahre 1904 experimentiert.
Herstellung von TFT Monitoren
Im Gegensatz zu Röhrenmonitoren kann man TFT-Monitore auf viele verschiedene Arten herstellen. Das bedeutet, es stehen verschiedene Techniken zur Verfügung um die Tiefe des Monitors gering zu halten.
Gegenwärtig ist die Produktion der TFT-Monitore über die Plasmatechnologie am geläufigsten und am fortschrittlichsten. Hierbei werden Gasentladungen benutzt, um unterschiedliche Farbfrequenzen zu verwalten. Die Funktionsweise ähnelt extrem stark den Leuchtstoffröhren zur Beleuchtung von Räumen. Obwohl die Funktion eher simple zu sein scheint, können dafür aber enorme Größen der Monitore und Fernseher erreicht werden, die bei der gegenwärtigen LCD-Technik nicht erreicht werden kann. Eine zukunftsorientierte Methode Bilder auf eine Plattform zu übertragen ist die Nutzung von OLED’s. OLED’s, oder auch organische Leuchtdioden, bestehen im Gegensatz zu LED’s aus organischem Material. Das hat den Vorteil, dass sie weniger Raum und Strom zur Übertragum von Licht benötigen. Dadurch, dass sie aus einem mehrschichtigen Film bestehen und dazu noch biegsam sind, haben OLED’s den Vorteil, dass sie auch als elektronisches Papier benutzt werden können. Allerdings ist die Haltbarkeit noch nicht auf lange Distanzen ausgerichtet.
Flüssigkristallbildschirme werden in vielerlei Hinsicht immer noch gerne verwendet, obwohl sie keine enormen Größen erreichen. Hierbei werden Flüssigkristalle mit Hilfe von Strom ausgerichtet und mit einer Hintergrundbeleuchtung angestrahlt. LCD-Bildschirme haben zwar die normalen Röhrenmonitore weitgehend verdrängt, sind allerdings fragwürdig bei der Entsorgung, da die Materialien zur Herstellung extrem giftig sind.
Feldemissionsbildschirme sind von der Funktion her eine Kombination zwischen Plasma- und Röhrenmonitor. Hierbei wird eine Dünne wie bei Plasmamonitore erreicht, allerdings wird die mit Kristallen angereicherte Scheibe mit Elektronenstrahlen beschossen. Allerdings werden hier nur die benötigten Punkte angestrahlt und nicht der Ganze Bildschirm, wie bei Röhrenmonitore. Allerdings wird auch hier keine Hintergrundbeleuchtung benötigt und es können Größen bis zu 50 Zoll pro Bildschirm erreicht werden. Eine weitere Technik ist die ifire Technik, die derzeit von Apple angewandt wird.
Bildschirmauflösung
Gegenwärtig haben alle Bildschirme nur eine vorgegebene, native Bildschirmauflösung. Das bedeutet, man kann sie nicht auf verschiedene Größen, wie 4:3 oder 16:9, einstellen. Was wiederum zu den Umständen führt, dass man unter Umständen auf Ränder verzichten muss, wenn man mit einem 4:3 Monitor einen 16:9 Film schauen möchte.
Vor und Nachteile von TFT-Monitoren
TFT-Monitore können durch ihre Leichtigkeit und geringen Größe sehr leicht transportiert, aber auch in anderen Geräten integriert werden. Einbrennungen in den Bildschirmen durch dauerhaft gleiche Bilder kommen hier nicht zu Stande. Zudem können Bilder über die digitalen Ansteuerungsmöglichkeiten verlustfrei übertragen werden und durch ihre Technik sind sie Augenschonender als Röhrenbildschirme.
Allerdings gibt es auch nennenswerte Nachteile. Schnelle Übertragungen können zu einer Zeitverzögerung in der Übertragung führen. Das bedeutet, es entsteht ein Ruckeln in dem Bildfluss. Zudem ist man gegenwärtig noch gezwungen sich möglichst grade vor dem Bildschirm zu positionieren, da das Bild im größer werdenden Winkel verschwindet. Viele Komponenten in der Produktion sind extrem giftig für die Umwelt, was problematisch bei der Entsorgung ist. Außer dem muss man darauf achten, dass die Grafikkarte Kompatibel für die Größe des Bildschirms ist.
